DR. ERLER KLINIKEN erreichen Gold-Zertifikat im Patient Blood Management

Ein Meilenstein für Patientensicherheit und Versorgungsqualität

Von Silber zum Gold Status

Die DR. ERLER KLINIKEN in Nürnberg haben im Bereich Patient Blood Management (PBM) einen bedeutenden Schritt nach vorne gemacht: Nach der bisherigen Silber-Zertifizierung wurde nun die höchste Auszeichnung – das Gold-Zertifikat – erreicht. Damit ist die Erler-Klinik aktuell eine von nur 6 Kliniken in Bayern die dieses Zertifikat  erlangen konnte. Das ist nicht nur ein Qualitätsnachweis, sondern vor allem ein Versprechen an die Patientinnen und Patienten: Ihre Sicherheit, ihr Wohlbefinden und ihre Behandlungsergebnisse stehen im Mittelpunkt.

Das PBM wird in der Erler-Klinik vom Team der Anästhesiologie & Intensivmedizin unter der chefärztlichen Leitung von Dr. med. Wolfgang Premm und Dr. med. Philipp Kutz verantwortet. Eine zentrale Rolle im Bereich Transfusionsmedizin spielt dabei Oberarzt Marcus Brehm. Gemeinsam haben sie über Jahre hinweg Strukturen etabliert, Prozesse verbessert und das interdisziplinäre Team geschult. Die Auszeichnung in Gold bestätigt, dass PBM hier nicht als Projekt, sondern als gelebte Praxis verstanden wird.

Der Sprung von Silber auf Gold zeigt, dass sich die DR. ERLER KLINIKEN mit Nachdruck und Kontinuität diesem Thema widmen. Zahlreiche Maßnahmen wurden aufeinander abgestimmt: Eine frühzeitige Diagnostik stellt sicher, dass Blutarmut erkannt und behandelt wird, bevor sie zu einem Risiko im OP-Saal werden kann. Während der Operation kommen moderne Verfahren zum Einsatz, um Blutverluste zu minimieren. Und nach dem Eingriff begleiten standardisierte Prozesse die Nachsorge.

Patient Blood Management – was steckt dahinter?

PBM umfasst ein Bündel an Maßnahmen, die darauf abzielen, Bluttransfusionen so weit wie möglich zu vermeiden und die Eigenblutreserven der Patientinnen und Patienten zu stärken.

Die drei Säulen des Konzepts sind klar definiert: Vorbeugung und Behandlung von Blutarmut vor einem Eingriff, Reduktion vermeidbarer Blutverluste während einer Operation sowie ein verantwortungsvoller, streng indizierter Einsatz von Blutprodukten. Ziel ist es, die Patientensicherheit zu erhöhen, Risiken zu senken und die Genesung zu fördern.

 

"Der Gold-Status bedeutet für uns, dass wir Patient Blood Management nicht nur punktuell anwenden, sondern konsequent, systematisch und in allen relevanten Bereichen.
So schaffen wir Sicherheit und geben unseren Patientinnen und Patienten mehr Kraft, Eingriffe gut zu bewältigen.“

 

Dr. med. Wolfgang Premm,
Chefarzt der Abteilung Anästhesiologie & Intensivmedizin

 

„Wir haben über die Jahre eine klare Struktur entwickelt, die von allen Berufsgruppen getragen wird“, sagt Dr. med. Philip Kutz.
„Unser Ziel war von Anfang an, PBM nicht als theoretisches Konstrukt zu sehen, sondern in den Alltag zu integrieren. Mit der Gold-Zertifizierung zeigen wir: Das ist gelungen.

 

 

Die Rolle der Transfusionsmedizin

Ein zentraler Baustein im PBM ist die verantwortungsvolle Verwendung von Blutprodukten. Hier liegt der Fokus auf klaren Indikationen und einer strengen Abwägung. Marcus Brehm, Oberarzt der Abteilung Anästhesiologie & Intensivmedzin beschreibt den Ansatz so:

 

„Jede Transfusionsentscheidung basiert bei uns auf aktuellen Leitlinien und individuellen Patientenwerten.
Wir überprüfen regelmäßig unsere Prozesse, um sicherzustellen, dass jede Maßnahme wirklich im Sinne des Patienten ist.“

 

Dieser verantwortungsvolle Umgang führt dazu, dass Blutreserven gezielt eingesetzt werden, wenn es medizinisch notwendig ist – nicht mehr und nicht weniger. So wird der Patient geschützt, gleichzeitig werden wertvolle Ressourcen geschont.

Direkter Nutzen für Patientinnen und Patienten

Für Patientinnen und Patienten bedeutet PBM in Gold-Zertifizierung spürbare Vorteile. Sie haben ein geringeres Risiko, fremdes Blut zu erhalten, und damit auch weniger mögliche Nebenwirkungen. Ihr Körper wird gestärkt, weil Blutarmut frühzeitig erkannt und behandelt wird. Und sie profitieren von kürzeren Genesungszeiten und einer insgesamt höheren Behandlungsqualität.

„Unser Anspruch ist es, Patientinnen und Patienten so zu unterstützen, dass sie möglichst viel Kraft aus eigener Substanz mitbringen“, betont Dr. med. Wolfgang Premm. „Das reduziert Belastungen, stärkt die Genesung und gibt den Menschen Sicherheit.“

Blick nach vorn – Gold als Verpflichtung

Das Gold-Zertifikat ist kein Endpunkt, sondern ein Ansporn. Die DR. ERLER KLINIKEN werden ihre Maßnahmen kontinuierlich weiterentwickeln, Erfolge messen und neue Erkenntnisse einfließen lassen. Der Austausch mit anderen Häusern und Fachgesellschaften bleibt ebenso wichtig wie die kontinuierliche Schulung der Mitarbeitenden.
Marcus Brehm fasst zusammen:
„Gold ist für uns eine Auszeichnung, aber auch eine Verpflichtung. Wir wollen weiterhin alles daransetzen, die Blutversorgung patientenzentriert, sicher und verantwortungsvoll zu gestalten.“

 

Fazit
Mit der Gold-Zertifizierung im Patient Blood Management setzen die DR. ERLER KLINIKEN in Nürnberg ein starkes Zeichen für Qualität und Patientensicherheit. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit, die konsequente Umsetzung und das klare Bekenntnis zu diesem Konzept machen deutlich: Hier steht der Patient im Mittelpunkt – heute und auch in Zukunft.